Superfood Hagebutte

Jetzt ist es wieder soweit; die Hagebutten sind reif. Und gerade jetzt wenn sie eben reif sind enthalten

Hagebutten am meisten Vitamin C, denn davon enthalten sie außerordentlich viel. Dazu Vitamine (A, K und B), Pektin, Gerbstoffe

und Carotinoide.

Jetzt sind sie noch schön knackig und können direkt vom Strauch genascht werden.

Vorsichtig die äußere Hülle abbeissen, ohne die Kerne innen zu erwischen - ein Genuß. Probieren Sie es aus.

Wer sich die Mühe machen will, kann ja gerne eine leckere Marmelade daraus kochen.

Für mich ist es am einfachsten, die Hagebutten von der Blüte befreien und in einem Topf mit etwas Wasser weich kochen.

Dann zusammen mit dem Wasser durch die flotte Lotte passieren, Gelierzucker dazu und aufkochen. Vorsicht, Hagebutten-

marmelade brennt gerne an, viel umrühren.

Wer es einfacher mag kann die ganzen Früchte kurz in den Mixer geben, zerkleinern und und dann trocknen. Am

Besten geht das in einem Dörrapparat. Das ergibt einen wunderbaren Tee,der bei Erkältungskrankheiten und auch zur Rekonvaleszenz sehr zu

empfehlen ist.Und auch die Kerne besitzen sehr gesunde Eigenschaften. Ihnen wird eine gute Wirkung bei Knochen- und Gelenkproblemen

zugesprochen. Tja, deshalb tranken unser Vorfahren wohl so gerne "Kernlestee".

 

Brennnesselchips

Blätter und Spitzen von Brennnesseln sammeln, evtl. mit Handschuhen oder einer Schere abschneiden

Etwas Öl in eine Pfanne geben und erhitzen

in das heiße Fett die gewaschenen Brennnesseln geben, schön verteilen und anrösten,

aus dem Fett nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, leicht salzen und dann - Guten Appetit!

 

Löwenzahn-Vitamindrink

Zutaten: 1 Apfel – Kernhaus entfernen und in Stücke schneiden,

1 Clementine (Orange oder Grapefruit) Schälen und in Stücke schneiden,

1 Handvoll Löwenzahn (man kann auch etwas Giersch und Vogelmiere oder

ein paar Blätter Spitzwegerich dazugeben) waschen, kleinschneiden

und alles zusammen mixen.

250 ml Joghurt (Buttermilch, Kefir oder ähnliches) dazugeben.

Wer mag, kann mit etwas Honig abschmecken.

 

Desinfektionsmittel (frei nach Karin Greiner)

Auf 80 ml Alkohol (Korn, Weingeist etc mindestens 70 % Alkohol) - erhalten Sie auch bei einem Kleinbrenner

20 ml Glycerin (aus der Apotheke)

ca. 5 Tropfen eines ätherischen Öls, z.B. Lavendel oder Zitrone

in eine Sprühflasche füllen und vermischen - fertig ist ihr Desinfektionsmittel für die Hände.

 

Quittenkonfekt

Quitten aufschneiden und das Kernhaus entfernen, in Scheiben schneiden. Mit etwas Wasser weich kochen.

Dann durch die Flotte Lotte passieren. Evtl. noch etwas Wasser zugeben, damit die Masse nicht zu fest ist, sonst brennt sie beim Kochen leicht an.

Auf 1 kg Quittenmasse 500 g Gelierzucker 2:1 geben und kurz aufkochen. Immer wieder umrühren, damit nichts anbrennt. Dann auf ein Brett oder

Blech streichen und trocknen lassen. Nach ein paar Tagen in kleine Ecken schneiden und in Kokolflocken oder Zucker wälzen. Im Backofen oder

Dörrapparat noch weiter trocknen und dann in Dosen verpacken.

 

Bärlauchpesto

Nachdem es letztes Jahr so viele Walnüsse gab, und nun auch der Bärlauch schon reichlich spriesst, hier einen Tipp für eine leckere Verwertung, mein Bärlauchpesto:

200 g Bärlauch, gewaschen und mit einer Salatschleuder trocken geschleudert

50 g Walnüsse

50 - 100 g Olivenöl (je nachdem, wie weich das Pesto werden soll)

1 TL Salz

Alles zusammen in einen Mixer oder den Thermi geben und mixen. In Gläser füllen und oben mit Olivenöl abdecken (verlängert die Haltbarkeit).

Auch nach der Entnahme das Glas immer wieder sauber machen, und das Pesto wieder mit ein bisschen Öl abdecken.

Auch Brennnessel und/oder Giersch können so verarbeitet werden. - Schnell ein paar Nudeln abkochen und fertig ist ein leckeres Essen.

 

Spinat, mal anders

Brennnesseln und Giersch sammeln, waschen und grob schneiden.

In einer Pfanne mit etwas Öl oder Fett eine Zwiebel glasig dünsten

und dann Giersch und Spinat zugeben und wenige Minuten mitdünsten.

Mit Salz, Pfeffer und vielleicht etwas Muskat abschmecken - Guten Appetit.

 

Nicht nur zu Ostern lecker:

Die Neun-Kräuter-Suppe

ein einfaches Rezept

Von neun verschiedenen Wildkräutern je eine Handvoll säubern und grob zerkleinern. Eine kleine Zwiebel fein würfeln und in etwas Butter andünsten.

Eine Kartoffel schälen, in Würfel schneiden und gemeinsam mit den Kräutern zu den Zwiebeln geben. Kurz mitdünsten, bis die Blätter zusammengefallen sind.

Mit ca. 1 Liter Wasser oder Brühe aufgießen und etwa 20 Minuten bei schwacher Hitze garen, bis die Kartoffelstücke weich sind. Pürieren.

Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gut würzen und mit einem Schuss Sahneverfeinern. Die Suppe in Teller füllen und mit einigen Gänseblümchen bestreut servieren.

Guten Appetit!

 

Geeignete Wildkräuter sind z. B.: Giersch, Brennnessel, Vogelmiere, Spitzwegerich,  Löwenzahn, Gänseblümchen, Labkraut, Gartenschaumkraut und

Gundermann.

 

Ingwerbonbons - ganz einfach selbst gemacht

50 g Birkenzucker im Topf ohne umrühren erhitzen bis er flüssig ist, dann

1 - 2 Teelöffel Ingwer zugeben und alles gut vermischen. Mit einem Teelöffel

kleine Tropfen auf ein Backpapier tropfen und ca. 1 Stunde trocknen lassen.

Jetzt in der kalten Jahreszeit wunderbar bei Erkältung und Halsweh.

Ihr wisst ja, Ingwer ist die Heilpflanze des Jahres 2018.

Diese Bonbons können auch mit Minze oder Gundermann etc. zubereitet werden.

 

Wildkräutersalz

Die Kräuter im Garten oder auf einer ungedüngten Wiese sammeln.

Blätter von Löwenzahn, Giersch, Brennnessel,

dazu noch ein paar Spitzwegerich- und Gundermannblätter

in einen Mörser geben und fein zerreiben. Dann die doppelte Menge

Salz zugeben und gut durchmischen.

Das Kräutersalz auf ein Papier oder einen Teller geben und trocknen lassen.

Dann nochmals im Mörser fein reiben und - genießen.

Das Wildkräutersalz eignet sich zum Würzen von Fleischgerichten, Suppen und

Salaten. Aber auch auf Butterbrot, Käse oder Gurke schmeckt es lecker.

Probieren Sie einfach aus.